pixel301 – Podcast Folge 37: Heute wird schönes Wetter

Die Sicherheit in der Cloud, Mobile Device Security und gute Passwörter sind heute Hauptthema beim pixel301 Podcast. Als Spezialgast haben wir Adrian Woizik. Er arbeitet seit über 8 Jahren als IT Security Experte und hat heute viele Tipps zum Thema Passwörter, Mobile Device Security und die Sicherheit in der Cloud mitgebracht. In den Shownotes findet Ihr nützliche Links wie Ihr Euch sichere Passwörter erstellen könnt und was Ihr beim Surfen im Web beachten solltet. Zusätzlich haben wir eine Menge Apps, Services und Tools dabei, die Ihr für Euer Passwortmanagement verwenden könnt.

Ein besonderer Dank geht natürlich an die TOsecurity der Thinking Objects aus Stuttgart. Danke an die Ankündigung des Live-Podcasts in Eurem Pressebereich und natürlich gibt es eine pixel301 Tasse für Euch. Die bringt Euch Adrian am Montag mit ins Office.


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test

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hi zusammen,

    ich hab mir heute euren Podcast angehört. Den Hinweisen und Aussagen zur Passwortsicherheit kann ich nur zustimmen.
    Ihr habt auch eindringlich vor dem Datamining gewarnt. Bisher war ich auch davon überzeugt dass ich besser keine Footprints für Facebook, Google & Co im Netz hinterlassen soll…
    aber jetzt von mir die ketzerische Frage: Was ist so schlimm daran…
    Damit meine ich jetzt das Tracking/Profiling. Das man seine persönlichen Daten (eMail Adresse, Geburtsdatum, …) nicht jedem gibt steht außer Frage!

    Ich hab mir darüber Gedanken gemacht und ich finde für mich keine Nachteile (solange ich ein Normalsurfer bin und nicht grad Journalist in einem totalitären Staat).
    Was machen die Dataminer mit meinen Daten? Meiner Meinung nach werden die primär dazu verwendet mir personalisierte Werbung anzuzeigen. Mehr Werbung wird mir durch mein Profil ja nicht angezeigt sondern nur für mich passender.
    Da muss ich dann sagen, lieber sehe ich z.B. IT bezogene Werbung als irgendetwas das mich nicht interessiert. Die Kaufentscheidung kann ich ja immer noch selber fällen 🙂

    Hab ich da noch was übersehen, gibt es für mich weitere Nachteile?
    Evtl kann mir Adrian was dazu sagen.

    Gruß

    Michael

  2. Hallo Michael,

    natürlich darf jeder selber entscheiden ob er beim Data-Mining mitspielen möchte oder nicht. Und genau hier entsteht das Problem meiner Ansicht nach. Ich möchte selber Entscheiden welche Daten ich von mir Preisgebe und will nicht verschiedenste Klassifizierungen erleben auf die ich keinen Einfluss habe.

    Ein Beispiel aus meiner beruflichen Praxis: Wir bei Thinking Objects im TOsecurity Team setzen für Kunden URL Filter auf, damit Mitarbeiter nicht auf 'Erwachsenen URLs' oder sonstiges verbotenes zugreifen können. Um dies zu testen greift jeder im Team gerne mal auf diverse URLs zu. Auch weniger bekannte die eben nicht jeder URL Filter kennt.
    Will ich nun deswegen in die Kategorie "Porno und Waffensammler" gesteckt werden? Ich denke nicht. 😉

    Weiteres Beispiel: Heutzutage suchen sich mehr und mehr Benutzer Rat im Internet. Dies kann was einfaches sein (Wie backe ich einen Käsekuchen) oder auch mal etwas privateres, z.B. Krankheitsbilder im Freundeskreis. Will man nun in diese besuchten Seiten in seiner Klassifizierung haben?

    Noch besser (und in den letzten Wochen in der Presse): Scoring Agenturen hatten dadrüber diskutiert ob man ein Scoring mithilfe von SocialNetworking Daten ermitteln kann. "Dummerweise" hat die Presse das mitbekommen. Die Empörung hat zum Glück dazu geführt dass das Forschungsprojekt mit dem Frauenhofer eingestellt wurde. Der Paranoide in mir glaubt aber nicht an die Einstellung des Projektes. Sind immerhin perfekte Daten um ein Schufa scoring zu ermitteln. 😉

    Kurzum: der Normal Bürger ist sich gar nicht bewusst dadrüber welche Daten von einem gesammelt werden und welche Erkenntnisse daraufhin gemacht werden können. Egal ob Facebook oder Google, wir sind nicht die Zielgruppe für das Produkt sondern liefern die Daten, die dann entsprechend verwertet werden. Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man auch gerne alle seine Daten preisgeben. Aber weiss Du ob dir die Daten in 5 Jahren immer noch egal sind?

    Weitere Aspekte und Hintergründe: http://de.wikipedia.org/wiki/Data-Mining#Rechtlic

    Grüße,
    Adrian

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